Einsatzabteilung

Oktoberfest Trebur

Trebur (sl). Letzten Freitag und Samstag (24.+25.10.) machten wir einen Sanitätsdienst beim Treburer Oktoberfest. Eingesetzt war der RTW 16/85-1, mit 2 Helfern. Am Freitag und Samstag mussten wir jeweils einmal Pflaster kleben nach einer Schnittwunde und am Samstag zusätzlich noch jemanden ins Krankenhaus transportiern lassen wegen Verdacht auf Achillissehnenabriss. Zu dem Fest gibt es auch einen Artikel auf echo-online.

Raunheim (sl). Heute am 10.08.14 machten wir Dienst beim Ironman. Im Einsatzabschnitt Wasser (die erste von drei Disziplinen) koordinierten wir heute morgen die Einsatzkräfte am Raunheimer Waldsee. Dazu gehörten rund 30 Rettungsbretter sowie 6 Boote auf dem See und eine Unfallhilfstelle. Desweiteren drei Rettungswagen plus zwei Ärzte. Am Start waren laut Veranstalter ca. 2700 Teilnehmer. Mit dem ELW 16/11 waren wir schon zur Anreise der Einsatzkräfte der Wasserwacht am Samstag ab 10 Uhr mit einer Einsatzkraft vor Ort. Gegen 20:30 Uhr war der Einsatz am Samstag dann beendet und die Kräfte in der Pestalozzischule Raunheim untergebracht. Unsere Einsatzkraft übernachtete beim ELW im Zelt. Sonntags kam dann Verstärkung hinzu: Beim Aufbau am Sonntagvormittag hat der KdoW 16/10 unterstützt und auch gleich eine Aufgabe durch die Einsatzabschnittsleitung bekommen, nämlich die Lunchpakete in Wiesbaden abholen. Danach hat der 16/10 mit dem Notfallsanitäter die beiden Notätzte abgeholt und dann auch den Mobilen Arzt gefahren (der zweite Notarzt blieb im Zelt), und es kam noch eine Einsatzkraft für den ELW hinzu. An dem Behandlungszelt gab es 2 RTW als "Intensivplätze" (und einer als Zubringer), darin 8 Liegemöglichkeiten zur Versorgung. Desweiteren stellte der Kreisverband einen Trägertupp um verletzte Personen vom Bootsanleger zur Unfallhifsstelle zu bringen. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte aus dem Kreisverband Groß-Gerau im einsatz, so das es insgesamt ca. 80 EK im Abschnitt Wasser waren.

 
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Dieses Jahr stand die Übung unter dem Motto „F2 Schiff Y“. Ein mit rund 30 Passagieren besetzter Ausflugsdampfer auf dem Rhein geriet plötzlich in Brand. Passagiere springen von Bord, andere verbleiben unter anderem im Rollstuhl voller Panik auf dem Schiff…

Wieder einmal zeigten zahlreiche Einsatzkräfte des Kreises Groß-Gerau verschiedenster Hilfsorganisationen (DRK, JUH, DLRG (z. B. die Strömungsretter), Fw u. a.) ihr Können. Insgesamt waren ca. 150 Teilnehmer mit von der Partie. Mitglieder der OV Trebur durften bereits an der Organisation dieser tollen Großübung mitwirken. 

Über Bord gesprungene wurden von den Rettungsbooten „eingesammelt“. Auf dem Schiff verbliebene wurden professionell betreut und gerettet.  

Wie der Zufall es will, besuchte just an diesem Wochenende ein Mitglied der OV einen Pilot Lehrgang als Sicherungsposten in Rheinland Pfalz. Da das Thema gut passte, besuchten die Kursteilnehmer die hessische Übung. Somit konnte auch wieder einmal der gute Zusammenhalt über die Landesgrenzen hinaus aufgezeigt werden. 

Alle Beteiligten hatte trotz der hohen Anforderungen super viel Spaß gehabt!

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Die ehrenamtlichen Mitglieder waren zahlreich in der Gerätehalle anwesend, um für den neuen RTW die Einsatzbereitschaft herzustellen. Es dauerte nicht lange, bis die Leitstelle die Einsatzparade eröffnete.

Zuerst ging es zu einer Schlüsselbeinfraktur eines Radfahrers zwischen Hessenaue und Kornsand. Der etwa 30 jährige Radler war zwar nüchtern, musste aber dennoch in das GPR transportiert werden.

Kurz darauf wurde die OV nach Oberwiesensee zu einer älteren gestürzten Person alarmiert. Durch die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten trat bei dem Patienten eine starke Blutung auf, so das auch dieser schnellstmöglich in KH gefahren werden musste.

Noch beim Abtransport wurden weitere ehrenamtliche Mitglieder zu einem weiteren gestürzten Radler gerufen. Der Gestürzte verletzte sich nach der Landung in einer Glasscherbe schwer an der Hand, so das er mit einer Verletzung bis hin zur Ader, nachdem ihm ein Druckverband angelegt wurde, schnellstmöglich ins KH nach Groß Gerau gefahren werden musste.

Zu guter Letzt wurde das Treburer DRK gegen 17 Uhr zu einem internistischen Notfall nach Groß Gerau alarmiert. Hier fanden sie einen Patienten mit einem Kreislaufkollaps vor, der ebenfalls ins KH gefahren wurde.