FAQ - Häufig gestellte Fragen

DRK Trebur

Wie viele aktive Mitglieder hat das DRK Trebur?

Über 50 Aktive wirken in den Bereichen Einsatzabteilung und Sozialarbeit mit. Dazu kommen etwa ein Dutzend im Jugendrotkreuz.

Wie viele Fördermitglieder hat das DRK Trebur?

Jeder zehnte Einwohner der Großgemeinde unterstützt die Arbeit des DRK durch seinen Förderbeitrag. Diese rund 1.300 Mitglieder machen uns zum zweitgrößten Verein.

Wie finanziert sich das DRK Trebur?

Das Rote Kreuz in Trebur bestreitet seine vielfältigen Aufgaben mit einem Jahreshaushalt von nur ca. 25.000 EUR.

Wichtigster Einzelposten sind mit rund 40% die Mitgliedsbeiträge. Der Rest setzt sich zusammen aus selbsterwirtschafteten Einnahmen, z.B. durch das Sammeln von Altkleidern, durch das Erbringen von Sanitätsdiensten, durch Mitwirkung in der SEG Transport und Spenden.

Zuschüsse gibt es praktisch nicht.Einzige Ausnahme sind vereinzelte Zuwendungen im Bereich Katastrophenschutz, meist in Form von zur Verfügung gestellter Ausstattung.

Stützpunkt

Wie soll der neue Stützpunkt finanziert werden?

Bei der Planung des neuen Stützpunktes wurde von Anfang an auf möglichst niedrige Bau- und Betriebskosten geachtet. Dank der zahlreichen Aktiven ist es möglich, die Kosten durch Eigenleistung am Bau weiter zu senken. Darüber hinaus hoffen wir auf Spenden aus der Bevölkerung. Dennoch kann dieses Vorhaben nicht ohne finanzielle Unterstützung der Gemeinde Trebur verwirklicht werden.

Warum ist der derzeitige Stützpunkt nicht mehr ausreichend?

Weil sich Anforderungen an die Hilfsorganisationen im Laufe der Jahre verändert haben: Das Gebäude wurde 1964 errichtet und stand zunächst der Feuerwehr zur Verfügung. Nach 20 Jahren waren die Anforderungen an die Feuerwehr so weit gestiegen, daß diese in ein größeres Gebäude, den jetzigen Feuerwehrstützpunkt umziehen mußte und das Gebäude dem DRK zur Verfügung gestellt wurde.

Nach nunmehr weiteren 20 Jahren ist das Gebäude auch für uns zu klein:

  • Zum einen ist die Anzahl unserer Einsätze kontinuierlich gestiegen. Um diese zu bewältigen, sind mehr Einsatzkräfte - und Einsatzfahrzeuge - nötig (und zum Glück auch vorhanden!) als das früher der Fall war. Die Einsatzkräfte brauchen Spinde für die Einsatzbekleidung, einen angemessen großen Schulungsraum usw., die Fahrzeuge Stellplätze in geschlossenen Räumen.
  • Zum zweiten haben sich Anzahl und Art der Aufgabengebiete verändert: Einsatzbereiche wie die SEG-Transport, die SEG Verstärkung usw. erfordern spezielle Fahrzeuge mit entsprechender Ausstattung.
  • Der Bedarf an Leistungen im sozialen Bereich steigt seit Jahren ebenfalls an. Das DRK Trebur will diesem Umstand mit einer Erweiterung seiner Jugend- und Sozialarbeitsgruppen Rechnung tragen. Dies ist im derzeitigen Gebäude aus Platzgründen nicht möglich. Die fehlende Barrierefreiheit des Gebäudes schließt darüberhinaus Teile der Bevölkerung von der Mitwirkung und der Inanspruchnahme unserer Leistungen teilweise aus.

Wie sind andere DRK-Ortsvereine untergebracht?

Mehr als die Hälfte der Ortsvereine im Kreis Groß-Gerau sind in DRK-eigenen oder von der jeweiligen Gemeinde zur ausschließlichen Nutzung überlassenen Gebäuden untergebracht.

Die übrigen, meist kleineren Ortsvereine nutzen Garagen und Räumlichkeiten in größeren, gemeindeeigenen Gebäuden.

Einsatzabteilung

Ist die Einsatzabteilung nur innerhalb der Gemeinde tätig?

Nein. Das System der Schnelleinsatzgruppen (SEGs) basiert auf einer Art Nachbarschaftshilfe, d.h. die benötigten Einheiten werden aus dem ganzen Kreisgebiet immer dorthin geschickt, wo sie benötigt werden.

Ein Beispiel aus dem Jahr 2006: Beim Scheunenbrand im Juli war neben dem DRK Trebur auch die SEG Betreuung 1 aus Nauheim, Klein-Gerau und Worfelden sowie Wallerstädten in Trebur im Einsatz.

Braucht das DRK in Trebur zwei Rettungswagen?

Anzahl und Art der Einsätze des DRK Trebur zeigen, daß häufig beide Rettungswagen gleichzeitig gebraucht werden (jeder Rettungswagen kann im Einsatzfall nur eine einzige schwerverletzte Person betreuen!). Darüberhinaus kommt es häufiger vor, daß mehrere Sanitätsdienste gleichzeitig zu betreuen sind.

Warum hat das DRK Trebur so viele Autos?

Anzahl und Funktion der Fahrzeuge richten sich nach den Aufgaben, die die Ortsvereinigung Trebur im Rahmen der örtlichen Gefahrenabwehr und im Katastrophenschutz erfüllt:

  • Rettungswagen (Ausstattung identisch mit Rettungswagen im Rettungsdienst):
    • unmittelbare Hilfeleistung bei Sanitätsdiensten
    • Absicherung der Feuerwehr bei örtlichen Einsätzen
    • Verstärkung des Rettungsdienstes bei Engpässen (Einsatz kreisweit, überwiegend jedoch im Raum Trebur, da meist die nahegelegenen Rettungswagen alarmiert werden)
    • Versorgung von Verletzten im Rahmen von SEG-Einsätzen (kreisweit)
  • Gerätewagen:
    • Aufbau einer Patientenablage bei größeren Schadensereignissen
    • Absicherung der Einsatzstelle (Licht etc.) in Zusammenarbeit / Ergänzung der Feuerwehr
    • Unterbringung von größeren Mengen unverletzter Betroffener bei schlechter Witterung (z.B. Hochhausbrand)
    • Rettung von Verletzten aus schwierigen Situationen (z.B. mittels Korbtrage etc.)
    • Versorgung der Feuerwehr mit Getränken (Atemschutzgeräteträger)
    • Stromversorgung für eigene und fremde Einheiten
  • Kommandowagen (Ausstattung vergleichbar mit Notarzteinsatzfahrzeug des Rettungsdienstes):
    • bringt die Notärzte der OV Trebur in den Einsatz
    • dient als Einsatzfahrzeug für den Notarzt-Hintergrunddienst des Kreises
    • Fahrzeug des Einsatzleiters bei größeren Einsätzen
  • Mannschaftstransportwagen:
    • Transfer von Einsatzkräften bei längerdauernden Diensten oder Einsätzen
    • Materialtransport
    • Fahrten des Jugendrotkreuzes
    • Seniorentransporte
    • sonstige Fahrten der Sozialarbeit
  • Einsatzleitwagen (des Kreisverbandes):
    • Einsatzleitung bei größeren Einsätzen (kreisweit)
    • Einsatzleitung bei größeren Sanitätsdiensten der OV (z.B. Fastnachtsumzug)
    • Dokumentation von Einsätzen und Veranstaltungen

Für die Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben sind Fahrzeuge mit unterschiedlichem Ausbau und unterschiedlicher Beladung erforderlich. Die Anzahl der Fahrzeuge richtet sich dabei nach der Häufigkeit der Einsätze und dem Gefährdungsgrad im betreuten Einsatzgebiet. Für eine einzelne Ortsvereinigung erscheint die Anzahl von sieben Einsatzfahrzeugen hoch, jedoch ist zu bedenken, daß andere Ortsvereinigungen meist einen wesentlich kleineren Teil einer Gemeinde zu betreuen haben (z.B. Büttelborn: Betreut durch die OVs Büttelborn, Klein-Gerau und Worfelden mit zusammen 9 Einsatzfahrzeugen).

Martin Lauer

Anprechpartner

Herr
Martin Lauer

Tel.: 06147 50177-40
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