Herzlich Willkommen beim DRK Trebur!
Kellerbrand in Trebur 07.02.2012
Geschrieben von: Rainer Kursawe Dienstag, 07. Februar 2012
Um 08:35 Uhr wurden wir zusammen mit der FF Trebur zu einem Kellerbrand in der Hauptstrasse in Trebur Alarmiert. Von den Bewohner eines Modehauses in der Hauptstraße wurde ein Feuer im Keller gemeldet.Wir rückten mit den RTW´s 16/85-1 und 16/85-2 aus. Solange die Feuerwehr unter Atemschutz arbeitet, stehen wir zur Bereitschaft mit am Einsatzort. Die Feuerwehr machte nach der Erkundung eine Waschmaschine als Brandursache aus. Um den Keller wieder rauchfrei zu bekommen setzte die Feuerwehr mehrere Hochdrucklüfter ein. Was die Arbeiten und die Bereitschaft erschwerten waren die -14 Grad die am Vormittag herschten. Um ca. 10:20 Uhr wurde der Einsatz beendet und unsere RTW`s konnten wieder einrücken.
Eisrettungsübung mit der FF Trebur
Geschrieben von: Doreen Pankewitz & Rainer Kursawe Sonntag, 05. Februar 2012
Um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein, fand am Sonntag, den 05.02.2012 eine gemeinsame Eisrettungsübung mit der Treburer Feuerwehr und dem DRK Trebur am Oberwiesensee statt. Das DRK war mit dem Gerätewagen, einem RTW, dem KdoW und 8 Leuten anwesend. Im Ernstfall werden immer ein RTW und der Notarzt vom DRK mitalarmiert.
Ein Kollege der FF Trebur simulierte in einem Trockentaucheranzug eine ins Eis eingebrochene Person, die es zur retten galt. Hier wurden verschiedene Rettungsszenarien durchgespielt, wobei sich immer zwei „Retter“ vorsichtig auf dem Bauch liegend und angeleint mit Hilfe von Eiskrallen zum Eingebrochenen vorarbeiteten. Dieser wurde dann unter anderem mit einem aufblasbaren Schlitten, mit einem Steckleiterteil oder mit dem Spineboard gerettet.
Die gerettete Person, wird anschließend dem Personal des DRK übergeben, welche sich um die Erstversorgung des Unterkühlten und um weitere Maßnahmen kümmert.
Trotz einer Außentemperatur von -11 Grad Celsius war es eine sehr interessante und lehrreiche Übung, sowohl für die FF, als auch für das DRK.
Trotz der guten Ausrüstung der FF Trebur konnte auch das DRK mit dem Spineboard vom Gerätewagen ein Rettungsmaterial zur Verfügung stellen
(Fotos freundlicherweise von Dennis Möbus zur Verfügung gestellt)![]()
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19. Trebur Open Air
Geschrieben von: Jürgen Lehmann & Doreen Pankewitz Freitag, 12. August 2011
Wie jedes Jahr haben wir rechtzeitig mit den Vorbereitungen des inzwischen 19. Treburer Open Air´s begonnen. Am Donnerstag, den Vorabend vom Veranstaltungsbeginn, bauten wir unsere Unfallhilfestelle auf. Nach anfänglichen kleineren Schwierigkeiten, wie z. B. parkende Autos auf der für uns vorgesehenen Fläche, lief alles reibungslos ab.
Auch das verregnete Wetter konnte die Leute nicht daran hindern, das Festivalgelände aufzusuchen und ausgelassen zu feiern. Unsere Unfallhilfsstelle in Form eines Zeltes wurde von Freitag 14 Uhr bis Sonntag 24 Uhr rund um die Uhr besetzt, was sich wie jedes Jahr wieder einmal als hilfreich erwies. So wurden von uns 80 Patienten versorgt, wobei sich hier die breite Palette von kleineren Schürf- und Schnittwunden, über größere Verbrennungen durch Spiritus und Feuer bis hin zu einer Sprunggelenksverletzung reichte. Am Sonntag hatten wir sage und schreibe mehr als 30 Fälle von Wespenstichen, welche zum größten Teil mit einer Kühlung versorgt werden konnten. Einige Ausnahmen zeigten starke allergische Reaktionen, bis hin zu einer dadurch beginnenden Sepsis (Blutvergiftung), welche im Krankenhaus behandelt werden musste.
Positiv ist zu erwähnen, dass wir in diesem Jahr keinen Fall von Alkohol- bzw. Drogenmissbrauch behandeln mussten.
Wie jedes Jahr war es eine sehr gelungene Veranstaltung.
Ammoniakalarm in Groß Gerau am 04.08.2011
Geschrieben von: Jürgen Lehmann Mittwoch, 10. August 2011
Kurz vor dem Ende des Dienstabends, welchen wir zum Aufbau der Unfallhilfsstelle beim Treburer Open Air genutzt haben, wurde von der Leitstelle nach H Gefahr 2 alarmiert. Die OV Trebur fährt mit den beiden RTW´s, GW Rettung und als Notarztzubringer mit unseren Notarzt in den Bereitstellungsraum.
In Groß Gerau ist bei einem der größten deutschen Produzenten von Tiefkühlbackwaren Ammoniak ausgetreten. Rund 150 Personen befinden sich zu diesem Zeitpunkt in der Firma.
Unsere Aufgaben lagen unter anderem in der Mithilfe bei der Sichtung, durch die 3 anwesenden Notärzte, von rund 50 Betroffenen. Glück im Unglück: nur 3 Personen mussten wegen Atemnot mit Sauerstoff versorgt werden und nur eine Person musste zur Überwachung ins Krankenhaus gefahren werden. Alle anwesenden Personen wurden durch die OV Groß-Gerau mit Getränken versorgt, wobei wir ebenfalls unterstützend zur Stelle waren.
Nach über 3 Stunden ist der gemessene Ammoniakgehalt im Bereich der Umkleiden so gering, das die Firma von den Angestellten wieder in kleinen Gruppen betreten werden konnte. Für uns war damit der Einsatz ebenfalls beendet.
Früh raus
Geschrieben von: Jürgen Lehmann Sonntag, 17. Juli 2011
Am Dienstag. den 12.07.2011 sind 4 Helfer der DRK OV Trebur früh raus "geklingelt" worden.
Es ist nicht mal 04:30 Uhr, ein Bewohner des Alten- und Pflegheims Trebur ist aus dem Bett gefallen. Die anwesenden Pflegekräfte schaffen es nicht den Unverletzen alleine in sein Bett zurück zu heben.
Die DRK OV Trebur wird zur Unterstützung alarmiert.
Nach kurzer Zeit sind 4 Helfer in der Unterkunft und melden sich bei der alarmierienden zentralen Leitstelle. Diese teilt den Helfern mit, dass ein Ausrücken nicht mehr erforderlich ist, da die Pflegekräfte es doch geschafft haben, den Patienten ins Bett zu heben.
So haben die vier Helfer sehr früh am morgen ihren Tag angefangen.
Aber auch dafür sind die ehrenamtliche Helfer des DRK Trebur da.
Kuscheltierkrankenhaus Trebur meets Landeshauptstadt Wiesbaden
Geschrieben von: Jürgen Lehmann Mittwoch, 22. Juni 2011
Am Samstag (18.06.2011) war unser Kuscheltierkrankenhaus auf Reisen. 1 Transporter, 12 Kisten mit Materialien, Röntgen, Betrachtungsschirm, Drucker und 9 Helfer haben sich morgens um 8 Uhr auf den Weg in die Landeshauptstadt Wiesbaden gemacht. Das dortige AGZ an der Asklepios Paulinen Klinik wurde 5 Jahre alt. Zu diesem Anlass gab es einen Tag der offenen Tür. Wir haben, in diesem Rahmen, zur Unterhaltung und Aufklärung Kinder verschiedenen Alters über das Geschehen in einem Krankenhaus aufgeklärt. Ca. 60 Kinder waren mit ihrem eigenen Kuscheltier, oder einem Leihkuscheltier (wenn kein eigenes mitgebracht wurde) gekommen.
Wie auch bei Spass uff de Gass in Trebur, waren folgende Bereiche aufgebaut:
- Empfang
- Wartebereich (ja auch das gehört dazu - aber nicht soo lange)
- Untersuchungsraum
- Röntgen
- Verbandraum
- und natürlich die Apotheke, wo die kleinen Kuscheltierbesitzer ihre Arznei in Form von Smarties bekamen.
Für die Kinder und uns war es wieder ein aufregender und erfolgreicher Tag.
Einsatzserie für die Bereitschaft
Geschrieben von: J.Lehmann;R.Kursawe Montag, 06. Juni 2011
Vatertag- Herrentag- Arbeitseinsatz…
…wie wir es auch nennen wollen…
Wir hatten eine Bereitstellung nach HRDG in der Zeit von 10 bis 20 Uhr in unserer OV sichergestellt, anfangs zu zweit, später zu dritt.
Für uns ehrenamtliche Helfer sollte es ein Arbeitseinsatz an unserem GW Rettung werden, denn auch die regelmäßige Pflege und Prüfung unserer Arbeits- und Einsatzmaterialien gehört zu unseren Aufgaben, welcher wir in diesem Fall nur teilweise nachkommen konnten. Insgesamt wurden wir in dieser Zeit dreimal alarmiert.
Bei dem ersten Einsatz handelte es sich am Vormittag um einen vom Fahrrad gestürzten Patienten, den wir nach der Erstversorgung in die Zahnklinik nach Mainz gefahren haben. Der zweite am Nachmittag am Steindamm Richtung Langenau aufgenommene Patient, musste wegen Kreislaufproblemen in die Kreisklinik transportiert werden. Gerade, als wir wieder zurück in unserer Unterkunft waren, wurden wir nach Riedstadt Goddelau zu einer alkoholisiert gestürzten Person gerufen, welche wir nach der Erstversorgung ebenfalls in die Kreisklinik nach Groß Gerau transportierten.
Keine Zwei Stunden später...
Nach unserem Arbeitseinsatz in der OV, gerade zu Hause angekommen und die Füße ausgestreckt, erfolgte die nächste Alarmierung -Einsatz für die SEG-T-
In der Unterkunft angekommen, konnten zwei RTW´s besetzt werden, wobei der 16/85-1 zu der gemeldeten Hilfeleistung fuhr und der Zweite vorerst einsatzbereit in der Unterkunft verblieb. Aber auch für die Besatzung dieses Fahrzeuges sollte der Weg in die OV nicht „umsonst“ gewesen sein. Meldung: R 0 in Gustavsburg, den der 16/85-2 übernehmen konnte. Erst um 01:00 Uhr in der Früh fuhr der 16/85-2 wieder in der Unterkunft ein.
Aus welcher Sicht auch immer, war es doch für uns wieder ein fast erfolgreicher Tag.
Weiter ging es schon am Samstag
Während des Aufbaus für Spaß und Nass im Freibad Trebur wurden wir wegen einer Hilfeleistung alarmiert. Eigentlich sollte „nur“ einem Mitbürger wieder in seinem Rollstuhl geholfen werden, aber nach genauerer Untersuchung musste über die Leitstelle ein RTW des Rettungsdienstes verständigt werden, welcher den Patienten in die Klinik nach Groß Gerau brachte.
Gegen 15:45 Uhr ging erneut der Melder. Diesmal wurden wir zu einem Hausbrand nach Nauheim gerufen. Da es sich „nur“ um angebranntes Kochgut handelte und keine Personen betroffen waren, konnte der 16/85-1 an der Einsatzstelle angekommen auch gleich den Einsatz abbrechen. Auch die Feuerwehr brauchte dieses Mal unsere Unterstützung in Form einer Bereitstellung zur Eigensicherung nicht in Anspruch zu nehmen.
Am Montag
lautete um 13:22 Uhr die Meldung F-Wald (Waldbrand), wo wir um 13:26 Uhr zum Einsatzort in der Hessenaue mit dem 16/85-1 ausrückten. Unser 16/10, besetzt mit unserem Notarzt der Bereitschaft und einem RA, brauchte die Unterkunft nicht mehr einsatztechnisch zu verlassen.
MANV-B In Raunheim
Geschrieben von: Jürgen Lehmann Dienstag, 17. Mai 2011
Heute um 18 Uhr wurde von der zentralen Leitstelle nach dem Stichwort MANV B alarmiert. Dies bedeutet einen Massenanfall von Verletzten mit mindestens 25 betroffenen Personen. Grund hierfür war eine beschädigtes und ungekennzeichnetes Paket bei einem Paketdienst in Raunheim, in dem sich xyz befunden hat. 30 Mitarbeiter klagten plötzlich über eine erschwerte Atmung, woraufhin sich ein Großaufgebot an Rettungsmitteln auf den Weg nach Raunheim machte.
Zum Glück mussten die Betroffenen nur Ambulant versorgt werden, da es sich in den meisten Fällen nur um eine Reizung der Atemwege handelte.
Somit konnte bereits um 18:45 Uhr eine Entwarnung gegeben werden und die neben den Rettungsdienst alarmierten Einsatzkräfte von ASB, DRK und MHD (angerückt waren 4 Notärzte, 10 Rettungswagen, 3 Gerätewagen)mussten nicht eingreifen.
Brand in Groß Gerau
Geschrieben von: Jürgen Lehmann Dienstag, 17. Mai 2011
Heute mal anders…zuerst die Alarmsirene der Stadt Groß-Gerau, dann Alarmanruf per Handy und zu guter letzt der Funkmelder.
Alarmiert wurde nach Fy2, ein von der Polizei gemeldeter Brand im Mehrfamilienhaus und noch eine verletzte Personen im Gebäude.
Die Feuerwehr GG konnte schnell feststellen, das es sich „nur“ um angebranntes Kochgut handelte und die anrückenden Einsatzkräfte konnten die Einsatzfahrt abbrechen.
Von uns waren der GW und der RTW auf der Anfahrt und wurden von der Leitstelle in höhe Nauheim wieder nach hause geschickt
Das DRK Trebur und die Fasnacht
Geschrieben von: Jürgen Lehmann Montag, 07. März 2011
„…bei uns ist die Fasnacht immer etwas anders...“ – wir müssen uns keine großen Gedanken über ein Kostüm machen, denn wir haben ja unsere Dienstkleidung / PSA (Persönliche Schutz Ausrüstung). Und die Assessors sind auch nicht ganz ohne - wer kann schon sonst mit seinem Auto direkt bis „vor die Tür“ fahren - nur das mit dem Feiern...
Da gehen dann die Meinungen weit auseinander. In den letzten Jahren mussten wir immer mehr feststellen, dass wir nicht mehr konform mit der Meinung der Fastnachter sind. Was einst als Spaß für die ganze Familie galt, ist inzwischen zu einem „Saufgelage“ und Aggressionsabbau geworden. Sinn und Zweck sollte es doch sein, den Umzug in ausgelassener Stimmung mit Spaß und Freude gemeinsam zu genießen. Nur leider schaffen es die Ersten nicht einmal bis zum Beginn des Umzuges, wie auch wieder in diesem Jahr. Der Alkoholkonsum ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen und die Konsumenten werden immer jünger, so das wieder zahlreiche Fastnachter statt zu Feiern in unserem Versorgungszelt oder gar im Krankenhaus zu sich kamen. Schade…aber vielleicht wird nächstes Jahr alles anders…
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