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Gemeinsam für Nina und andere

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Trebur(ml). Rund ein Dutzend Treburer DRKler waren es, die sich gegen 13:00 Uhr auf den Weg in die TV-Turnhalle zur Typisierungsaktion der DKMS machten. Bereits vor dem Loslaufen wurden wir von Bürgern angesprochen und nach dem Weg zur Turnhalle gefragt - die Resonanz schien also groß. In der Turnhalle angekommen, bestätigte sich der erste Eindruck: Zwei lange Schlangen mit Wartenden reichten bis zur Eingangstür. Wie man uns versicherte, hatten die Spendenwilligen zwischenzeitig auch schon bis auf die Straße hinaus gestanden. Einem zaudernden Familienvater ("das dauert mir jetzt zu lange, wir kommen später nochmal wieder") versicherte man flugs, daß das ganz schnell ginge ... und wie wir schnell feststellten, war das nicht zuviel versprochen. Die rechte Schlange, so stellte sich heraus, führte zur Registrierung, einem Gastraum der Turnhalle, in dem sich an langen Tischen jeweils ein Spendenwilliger und ein Helfer bzw. eine Helferin gegenübersaßen. Die Helferin füllte den Fragebogen aus, beantwortete eventuelle Fragen oder holte, wenn die Fragen zu sehr ins Detail gingen, einen Fachmann der DKMS. Waren alle Fragen geklärt, gings mit dem ausgefüllten Fragebogen und einem kleinen Röhrchen ans Ende der zweiten Schlange - und dort in erstaunlich fixem Tempo in die eigentliche Turnhalle, wo zunächst kontrolliert wurde, ob Röhrchen und Fragebogen auch denselben Code enthielten.

Anschließend gings weiter zu den Entnahmetischen, wo uns jeweils der nächste freie Entnahmeplatz zugewiesen wurde. Ein freundliches Lächeln, ein Piks, Röhrchen voll, Pflaster auf den Arm ... das wars. Zur Endkontrolle mit Röhrchen und Fragebogen, ein letzter Check, daß das Röhrchen auch zum Fragebogen gehört, und in nicht einmal dreißig Minuten war die Sache erledigt. Einer unserer Kollegen war sogar noch schneller durch: Weil er dringend zur Arbeit mußte, hatte man ihn netterweise direkt von der Registrierung zum Spenden geschickt.

Insgesamt waren wir beeindruckt von der Effizienz, mit der die Aktion organisiert und durchgeführt wurde, und wir waren erfreut über die große Resonanz: Außer uns waren nach drei Stunden bereits über 600 Leute dagewesen, sagte man uns, und da die Aktion noch weitere drei Stunden lief, ist zu hoffen, daß sich die Zahl noch mindestens verdoppelt hat. Schließlich ist die Chance, daß ein geeigneter Spender gefunden wird, verschwindend gering, was es so wichtig macht, daß jeder, der kann, einem Aufruf zur Typisierung auch folgt.

Wer also die Aktion in Trebur verpaßt hat, sollte sich dringend zu einer der immer wieder stattfindenden Typisierungsveranstaltungen (Termine gibt es hier) einfinden. Das ganze geht noch schneller als eine Blutspende und kann vielleicht Leben retten ...