Foto: Behandlungsplatz

Foto: Dennis Möbus

Örtliche Einsätze

Beitrag teilen

Beitrag teilen

 

Eine der wichtigsten Aufgaben der Ortsvereinigungen des DRK ist die Mitwirkung bei der Gefahrenabwehr in der jeweiligen Gemeinde. Zur Abgrenzung dieser Einsätze von Katastrophenschutz- oder SEG-Einsätzen wird dieser Einsatztyp als "Örtlicher Einsatz" bezeichnet.

Konkret bedeutet das: Das DRK wird immer dann alarmiert, wenn eine bestimmte Schadenslage eingetreten ist. Nahezu immer findet der Einsatz dann gemeinsam mit der Feuerwehr statt, je nach Schadenslage wird auch der reguläre Rettungsdienst mitalarmiert. Auf der Zentralen Leitstelle des Kreises Groß-Gerau werden Pläne geführt, in denen jede einzelne dieser Schadenslagen aufgeführt und genau angegeben ist, welche Kräfte im betreffenden Fall zu alarmieren sind. Diese Pläne werden für jede Gemeinde des Kreises erstellt und heißen Alarm- und Ausrückordnungen, kurz AAOs.

"Örtliche Einsätze" sind demnach alle Einsätze, die aufgrund der Alarm- und Ausrückordnungen der Feuerwehren der Gemeinde Trebur stattfinden. In diesen AAO ist das DRK Trebur fest eingeplant und wird von der Zentralen Leitstelle in Groß-Gerau bei Eintreten einer entsprechenden Indikation über Funkmeldeempfänger alarmiert. Hierbei wird durch die AAO jeweils exakt geregelt, bei welcher Schadenslage welche Fahrzeuge in den Einsatz gebracht werden.

Das DRK erfüllt bei diesem Einsatztyp gleich mehrere Aufgaben:

Wichtigste - und am häufigsten geforderte - Aufgabe ist die Sicherstellung der sanitätsdienstlichen Versorgung der im Einsatz befindlichen Kräfte. Das bedeutet, daß sich das DRK an der Einsatzstelle für den Fall in Bereitschaft hält, daß z.B. eine Einsatzkraft der Feuerwehr sich verletzt.

Zur Versorgung der Betroffenen selbst wird meist der Rettungsdienst alarmiert. Je nach Anzahl der Verletzten und Verfügbarkeit der Rettungsmittel unterstützt die Ortsvereinigung hier sowohl bei der Versorgung als auch beim Transport der Verletzten ins Krankenhaus.

Ein weiterer - und vor allem von den Feuerwehren gerne in Anspruch genommener - Beitrag zum Einsatzgeschehen ist die Versorgung mit Getränken und Verpflegung. In Bezug auf die Betroffenen werden Getränke und Verpflegung meist erst bei längerdauernden Einsätzen nötig, die mit einer Unterbringung der Betroffenen verbunden sind. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren, vor allem die Atemschutzgeräteträger, greifen jedoch gerne auch bei kürzeren Einsätzen auf die Getränkeversorgung durch das DRK zurück. Der Gerätewagen SAN der Ortsvereinigung Trebur führt zu diesem Zweck stets mehrere Kisten Wasser (und Apfelschorle) mit.

Betroffene Personen werden u.U. auch nach Einsatzende der Feuerwehr noch durch das DRK versorgt, nämlich dann, wenn eine Rückkehr in die eigene Unterkunft zunächst nicht möglich ist und die Betroffenen durch das DRK untergebracht werden müssen. Dies geschieht zum Glück jedoch äußerst selten.

Ein weiteres mögliches Einsatzfeld ist die Suche nach vermißten Personen, da hierbei i.d.R. eine große Anzahl von Einsatzkräften benötigt wird und diese aus allen verfügbaren Organisationen zusammengezogen werden.

Die derzeitige durchschnittliche Einsatzhäufigkeit für Örtliche Einsätze liegt bei 15-25 Einsätzen pro Jahr.
Rainer Kursawe

Ansprechpartner

Herr
Rainer Kursawe

Tel.: 06147 50177-33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Übersicht ÖE

Einsatzgebiet
Trebur
Astheim
Geinsheim
Hessenaue

Einsatzfahrzeuge
KdoW 16/10
RTW 16/85-1
GW San 16/96
RTW 16/85-2
ELW 16/11
MTW 16/19