Im Dialog mit der Bevölkerung

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Zusätzlich zur Fahrzeugausstellung bot das DRK Trebur in diesem Jahr ein umfangreiches Info-Angebot, das rege genutzt wurde

"Spass uff de Gass" auch für das DRK Trebur ein Erfolg

TREBUR(ml). Was einst als Sanitätsdienst begann, entwickelt sich langsam, aber sicher zu einer der wichtigsten Veranstaltungen im Jahreskalender der Ortsvereinigung Trebur: "Spass uff de Gass" ist nicht nur für die Treburer Bürger ein willkommener Anlaß, in lockerer Atmosphäre und bei ansprechendem Rahmenprogramm die ansässigen Gewerbetreibenden und ihre Angebote zu begutachten, sondern das DRK Trebur - ohnehin zum Sanitätsdienst bei der Veranstaltung bestellt - nimmt seit drei Jahren die Gelegenheit war, sich selbst ebenfalls der Bevölkerung zu präsentieren. Das aus einer Fahrzeugaustellung bestehende Angebot der letzten beiden Jahre wurde 2004 noch um mehrere Info-Angebote wie einen Stand, einen InfoPoint und zwei Multimedia-Präsentationen erweitert. Darüberhinaus konnten sich die Besucher Blutdruck und Blutzuckerwert ermitteln lassen und durften einen Blick hinter die Kulissen der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) werfen, die bei Übungen aller Art dafür sorgt, daß für die übenden Einsatzkräfte eine möglichst realistische Einsatzatmosphäre und -herausforderung entsteht.

Die neuen Informationsangebote fanden sehr guten Anklang, immer wieder kamen ausführliche Gespräche mit interessierten Besuchern zustande, und vor allem die jüngeren nahmen die Einladung, sich die Einsatzfahrzeuge auch mal von innen anzusehen, gerne wahr, so gerne sogar, daß ein oder zwei kleinen "Dauergästen" irgendwann nahegelegt werden mußte, den Fahrersitz ihres Lieblingsautos auch mal für andere Kinder freizumachen :-)

Wegen der besonderen Verkehrssituation bei der Veranstaltung war der RTW 99/84 ein Stück abseits abgestellt, von wo aus er schnell die Hauptstraße verlassen konnte. Wie sich zeigte, war diese Vorsichtsmaßnahme durchaus angebracht, den in einem Treburer Café wurde eine bewußtlose Person gemeldet, so daß der Rettungswagen der OV die ersten Hilfeleistungen vornahm, bis der Rettungsdienst aus Groß-Gerau eintraf.