Tag 07: Dämmung

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Material für Dämmung besorgt, Innenraum mit Dämmwolle ausgekleidet, Antennenstecker angelötet, Innenausbau vorbereitet

TREBUR. (ml). Der Tag "X" rückt immer näher: Der Tag, an dem wir den Innenausbau be- ginnen.Mittlerweile ist ein kompetenter Partner gefunden, der auch die Sorgen und Nöte des DRK kennt: Die Schreinerei Hubl&Hubl in Florstadt hat nicht nur ein konkurrenzlos günstiges Angebot gemacht, sie verfügt zudem über einen Mitarbeiter, der selbst im DRK aktiv ist und damit "die gleiche Sprache spricht" wie wir. Außerdem haben wir die Möglichkeit, selbst mit Hand anzulegen, was gleich drei Vorteile hat: Der Ausbau wird billiger, weil die Schreinerei Arbeitskräfte spart, wir können in letzter Sekunde noch Entscheidungen treffen und wir haben das Gefühl, selbst etwas getan zu haben. Am Donnerstag, dem 18.04. und am Freitag, dem 19.04. wird der ELW in Florstadt ausgebaut. Höchste Zeit also, letzte Hand an die Bereiche zu legen, die nach dem Innenausbau nicht mehr oder nur schwer zugänglich sein werden. Neben Kleinigkeiten wie dem Anschließen der Dachantennen betraf das am siebten Arbeitstag vor allem die Isolierung der Seitenwände, die aus mehreren Gründen wichtig ist: Zum Wärmeerhalt, wenn das Fahrzeug bei Kälte auf seine Standheizung angewiesen ist, vor allem aber als Schalldämmung, die zum einen das Klappern der Seitenverkleidung verhindern, aber auch generell Schall schlucken soll. Bislang ist das Fahrzeug nämlich sehr laut im Innenraum, sofern die Geräusche nicht durch Dämmung und Ausbau gedämpft werden, dürfte ein Betrieb der Funkpulte während der Fahrt nur mit Headset möglich sein. Zum ersten Mal seit Beginn des Ausbaus waren wir froh, daß noch kühle Temperaturen vorherrschen, denn die Arbeit mit der Mineralwolle ist kein Zuckerschlecken: Feinster Mineralstaub löst sich beim Schneiden der Platten und setzt sich auf Kleidung und Haut, reizt zum Niesen und juckt. Im Sommer, mit kurzen Hosen und T-Shirt wäre das die reinste Hölle, so war es nur lästig ...