Foto: M. Andreya / DRK e.V.

Der Beginn einer starken Truppe?

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Zum ersten Mal traf sich die neugegründete JRK-Gruppe im Treburer DRK-Heim.

 

Treburer Jugendrotkreuz neu gegründet

TREBUR(ml). Seit dem 21.11.2001 gibt es wieder eine JRK-Gruppe in Trebur! Nachdem die "alte" JRK-Gruppe im Laufe der letzten beiden Jahre nahezu vollständig in die Bereitschaft übergewechselt war, hatte es für einige Zeit kein JRK in Trebur gegeben.

Die beiden Gruppenleiter, Monja Preßler und Sascha Giebe, hatten zwar dafür gesorgt, daß die Interessen des Jugendrotkreuzes auch weiterhin im Vorstand vertreten wurden und hatten für den Fall, daß es eine neue Gruppenleitung und eine neue Gruppe geben sollte, ihre Unterstützung angekündigt, aber der Versuch, eine neue Gruppe aufzubauen, sollte erst gegen Jahresende unternommen werden, wenn das Interesse der Jugendlichen an alternativen Freizeitangeboten mit zunehmendem schlechten Wetter wieder steigt ...

Mit Nadja Krämer fand sich eine neue Gruppenleiterin, die weiß, worum es im JRK geht: Immerhin war sie die erste aus der alten JRK-Gruppe, die den Weg in die Bereitschaft fand. So hat sie nicht nur die Interessen der Jugendlichen im Blick, sondern weiß auch, was die Einsatzabteilung für Betätigungsfelder hat und kann die neue Gruppe auch für die Aufgaben des DRK begeistern.

Am Mittwoch, dem 21.11. schließlich fand sich um 18:30 Uhr eine kleine Gruppe Interessierter im DRK-Heim in Trebur ein: Michaela, Lisa, Vanessa, Christopher und Niklas waren erschienen, um sich einmal anzuschauen, was das Jugendrotkreuz denn eigentlich so macht.

Zuerst aber - nach einer kurzen Vorstellung der bisherigen und der neuen Gruppenleiter - wollte Nadja von der Gruppe wissen, was sie sich denn unter dem JRK vorstellen: "Erste Hilfe" war eine der Antworten, die nach kurzem Zögern kam. Außerdem noch "Erweiterte Erste Hilfe", "Freizeit", "Zelten" und "Spiele". Nadjas eigenes Konzept enthielt aber noch ein paar weitere Dinge, unter anderem die Realistische Unfalldarstellung (RUD), bei der die JRKler lernen, wie man Verletzungen täuschen echt mit Hilfe von Schminke darstellen kann und wie man richtig reagiert und schauspielert, wenn man eine solche Verletzung vortäuscht, außerdem noch Besuche bei anderen JRK-Gruppen, anderen DRK-Ortsvereinigungen oder z.B. der Zentralen Leitstelle. Für die nächsten Gruppenstunden gibt es auch schon einen Plan, der u.a. die Wahl eines Maskottechens für die Gruppe beinhaltet.

Nachdem die anfängliche Scheu überwunden war, gings bei der Führung durch das DRK-Heim richtig locker zu: Als die Fahrzeuggarage an der Reihe war, entdeckten die Kids sofort ihre Begeisterung für Einweghandschuhe ...

Alles in allem war die erste Gruppenstunde ein voller Erfolg. "Alle waren total begeistert" verrät Nicola Lauer, die Schwester von Christopher Kapp und Gruppenführerin Sanitätsdienst der OV. "Sie können es kaum erwarten, daß wieder Mittwoch ist, und diskutieren in der Schule schon eifrig über das Maskottchen."