Sommersturm 2002

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Die Kreisübung im vergangenen Jahr war ein großer Erfolg, und so ist es nicht verwunderlich, daß die Verantwortlichen in diesem Jahr noch einen draufsetzen wollten: Eine gemeinsame Regionalübung der Regionen 10 und 11 sollte es werden, also der Kreisverbände Darmstadt-Stadt, Darmstadt-Land, Dieburg, Offenbach, Groß-Gerau, Odenwald und Bergstraße. Doch nach und nach sagten aus unterschiedlichen Gründen bis auf Darmstadt-Stadt alle Kreisverbände ab, und selbst Darmstadt-Stadt zog eine Woche vor Übungsbeginn ihren Betreuungszug zurück und reiste schlußendlich nur mit einem Sanitätszug an. Aus der Regionalübung war also beinahe eine Kreisübung geworden, und was die Darmstädter an Einsatzkräften mehr mitbrachten, fehlte dafür in den Groß-Gerauer Sanitätszügen 3 und 4 ... Kein Problem also für den Betreuungsdienst des Groß-Gerauer Kreisverbandes, denn der mußte nicht mehr Leute betreuen als im letzten Jahr ...>

Daß die Übung trotz aller Unsicherheiten im Vorfeld zu einem Erfolg wurde, ist in erster Linie den Einsatzkräften selbst zu verdanken, die aus jeder Situation das Beste zu machen gewohnt sind, aber auch den befreundeten Hilfsorganisationen Feuerwehr, THW und DLRG und natürlich den Mimtrupps, die zu einem Übungsrahmen beitrugen, der alle Helfer gleichermaßen forderte und motivierte.>

Freitag, 09.08.2002 - Anreise und Aufbau

GROSS-GERAU (ml).Wie schon im letzten Jahr begann die Übung für die beiden Groß-Gerauer Betreuungszüge mit harter Arbeit: Die Schule mußte übernommen werden, die Funktions- und Schlafräume ausgeschildert, Toiletten bestückt, Garnituren aufgebaut, Verpflegung gekocht und ausgegeben werden, kurz: Das Basislager mußte betrieben werden. Diese Arbeit stellte den wesentlichen Teil der Übungsaufgabe für die Betreuungszüge dar. Unterstützt wurden sie dabei von mehreren zusätzlichen Teileinheiten bzw. Sonder- gruppen: Das Kreisauskunftsbüro übernahm die Registrierung der Einsatzkräfte, die Leitungsgruppe besetzte den ELW, eine Schirrmeister- und Transportgruppe, gebildet aus HelferInnen der Betreuungszüge, übernahm die Organisation und Bewachung der KFZ-Halteplätze und einen Teil der logistischen Aufgaben. Eine personell gut ausgestattete Führung Basislager koordinierte die Arbeit aller Teilgruppen des Basislagers, während die Übungsleitung sich auf den Ablauf der eigentlichen Übung konzentrierte.

Die Sanitätszüge aus Groß-Gerau und Darmstadt hatten's am Freitag noch gut - ihre Aufgabe beschränkte sich auf das Anreisen. Dafür mußten sie am Samstag und Sonntag bei den Übungsaufgaben umso mehr schuften ...

Nach getaner Arbeit mußte noch ein schwerer Schicksalsschlag überwunden werden: Das als Abendessen für Freitag geplante "Bauernfrühstück" erwies sich als Fehlgriff. Die Angaben zur Zubereitung waren falsch, die Qualität der Lebensmittel ließ zu wünschen übrig, so daß das Abendessen - ohne daß die Verpflegungsgruppen dafür die Schuld träfe! - zu einer Mutprobe wurde ...